Aktuelle Texte

Kurzgeschichten

Die Ausnahmesituation als Folge der Corona-Pandemie prägte seit 2020 unser aller Leben. In diesen vergangenen rund zwei Jahren sind ein paar Geschichten entstanden. Keine spektakulären Stories, doch unter der Oberfläche des Alltags ist das Aussergewöhnliche ganz nah und drängt sich immer wieder in die Normalität hinein: die Bedrohung, der Schrecken, das Alter, die Einsamkeit, das Leiden. Aber auch die Lebenslust, die Freude, der Freiheitsdrang, die Erleichterung, die innere Nähe.

Plötzlich gehöre ich zu einer Risikogruppe, die der Alten, und im Wartezimmer der unaufschiebbaren Behandlungen sitzen wir weit, viel weiter auseinander.

Kurzgeschichte:
„Sie sind ja noch jung“

 

Die Schliessung der Gartencenter und wie meine überwinterte Geranie zu ihrem Lockdown-Namen kam.

Kurzgeschichte:
„Meine Lockdown-Geranie“

 

Das Tessin wird zum Hochrisikogebiet, die Coiffeurgeschäfte sind geschlossen und Mutter ist dort allein mit immer grauerem Haaransatz.

Kurzgeschichte:
„Das Hütchen meiner Mutter“

 

Weglaufen an die frische Luft. Zu zweit im Freien unterwegs – Momente ohne Masken.

Kurzgeschichte:
„Ausschweifen“

 

 

Eben noch war die Pandemie das Schlimmste gewesen, und wir mussten lernen uns zu schützen. Nun war Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen sind bis zu uns gekommen. Krieg erzeugt Gedanken, die wie Viren in den Kopf eindringen. Dagegen kann ich mich nicht schützen.

Kurzgeschichte:
„Schlimm, schlimmer, am schlimmsten“